Mitarbeitende mit einem Wachstumsdenken fühlen sich oft viel mehr befähigt und motiviert, als jene, die eine feste Denkweise haben. Während der Begriff “Growth-Mindset” immer alltäglicher wird, ist er doch mit ein paar Missverständnissen behaftet. Sind Sie oder Ihre Mitarbeitenden im Bezug auf solche Denkweisen auf dem neuesten Stand? 

Was ist ein Growth-Mindset?

“Ein Growth-Mindset ist der Glaube, dass Talente und Fähigkeiten entwickelt werden können - ohne dem Talent die Bedeutung abzuerkennen.”’’
– Carol Dweck

Dies bedeutet, dass Individuen, die glauben, dass ihre Talente entwickelt werden können - entweder durch Feedback von anderen, harte Arbeit oder (andere) großartige Strategien - ein Growth-Mindset haben.

Häufige Fehlannahmen

Missverständnisse passieren, weil das Konzept des Wachstumsdenkens in einer psychologischen Theorie der Beharrlichkeit eingebettet ist. Das bedeutet, dass Menschen mit einem Growth-Mindset mehr Herausforderungen angehen, in schwierigen Situationen länger ausharren und generell härter und effizienter arbeiten.Die hat zu Missverständnissen geführt um was es sich genau handelt und wie einfach es ist so eine Denkweise zu meistern.

Die häufigsten Fehlannahmen sind:

  1. Ein Growth-Mindset ist gleichzusetzen mit Aufgeschlossenheit und Flexibilität. equivalent to being open-minded or flexible.
  2. Das Growth-Mindset ist etwas simples, das einfach zu meistern ist. simple that can easily be mastered. 
  3. Ein Growth-Mindset zu haben erfordertnuretwas Mühe - aber alle können es erreichen!

Growth-Mindset vs. feste Denkweise

Die, mit einer festen Denkweise glauben, dass ihre Fähigkeiten in Stein gemeißelt seien. Sie nehmen an, nichts tun zu können, um ihre Leistungen und ihren Erfolg zu verbessern. Eine Person mit einer festen Denkweise glaubt, dass ihre Eigenschaften (und damit typischerweise auch Fähigkeiten) für das Leben statisch sind. Dieser Glaube resultiert häufig im “gut aussehen” anstatt sich wirklich selbst zu verbessern. 

“Ich bleibe bei dem, was ich weiß”; “Ich kann es entweder, oder ich kann es nicht”; “Mein Potenzial ist vorbestimmt”; “Ich mag die Herausforderung nicht” sind Sätze, die mit dieser festen Denkweise einhergehen.

Auf der anderen Seite glauben die, mit einem Wachstumsdenken wie zuvor erwähnt, dass Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen immer weiter verbessert werden können. Es ist nur eine Frage der Zeit und der richtigen Menge an Coaching, Mühe und Zielstrebigkeit bevor sie etwas erreichen können. Der Hauptfokus liegt darauf “besser zu werden”. 

Ausdrücke, die dem Growth-Mindset zuordenbar sind, wären: “Ich probiere gerne neue Dinge aus”; “Ich kann alles, was ich will, erlernen” und “Meine Anstrengungen und Einstellung bestimmen meine Fähigkeiten”. 

Einstellung zu Herausforderungen

Die zwei unterschiedlichen Denkweisen haben gegensätzliche Perspektiven auf Rückschläge. Personen mit einer festen Denkweise sehen Rückschläge oder negative Ergebnisse als entmutigend. Es lässt sie an ihren eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen zweifeln. Sie geben danach vielleicht auf oder verlieren komplett das Interesse. “Ein schlechter Test, eine schlechte Bewertung oder ein schlechtes Resultat wird Sie für immer prägen”. Es kommt auch oft vor, dass sie andere für die Probleme beschuldigen.

Menschen mit einem Growth-Mindset dagegen, sehen Herausforderungen als einen anregenden und motivierenden Faktor, der sie antreibt härter zu arbeiten. Es wird als “Weckruf” gesehen und genutzt.

“Lieben Sie Herausforderungen, seien Sie von Fehlern fasziniert, genießen Sie die Anstrengung und lernen Sie immer weiter:”

- Carol Dweck

Wir geraten oft in die Falle, zu denken, dass wir etwas einfach nicht besser können. Wir glauben, dass wir nur bis zu einem bestimmten Grad zu etwas fähig sind. Diese feste Denkweise hindert das Wachstum, was sich auch auf lange Sicht auf die persönliche Zufriedenheit auswirken kann.

Finden Sie heraus, ob Sie eine feste Denkweise oder ein Growth-Mindset haben.

Eine Übersicht der beiden Denkweisen und deren Merkmal

Wie kultiviert man ein Growth-Mindset?

Ein Growth-Mindset lässt sich entwickeln, wenn man die Unterschiede in den Denkweisen und die Konsequenzen davon erkannt hat. Einfach gesagt, aber wie kann es getan werden? Easy said, but how can it be done?

Es gibt 3 einfache Schritte, die dabei helfen können, ein Growth-Mindset aufzubauen:

  1. Schwächen anerkennen
    Indem Schwächen akzeptiert werden, bieten sich Gelegenheiten, bescheidene, erreichbare Ziele zur Verbesserung zu setzen.

  2. Verstehen, was am besten funktioniert
    Es ist wichtig, das richtige Umfeld für jede Person zu finden. Erkennen Sie, was für Sie die beste Art zu lernen ist und welche Tätigkeiten am angenehmsten sind. Den eigenen Ansatz finden mit dem Hauptziel dabei etwas zu lernen, ganz gleich, wie lange es dauert.

  3. Sich auf den Prozess und sich selbst fokussieren
    Verschwenden Sie keine Energie an Sorgen darüber, was andere denken. Fokussieren Sie sich auf Ihre Fortschritte, da es nur von den tatsächlichen Zielen ablenkt, ständig Bestätigung von anderen zu suchen. Seien Sie sich auch bewusst, dass der Fokus auf das Endziel, anstatt den Prozess, auch zu Rückschlägen und Ablenkungen führt, weil auf diese Weise das Lernen “im Moment” verhindert wird.

Wie können Führungskräfte einen Growth-Mindset für ihre Mitarbeitenden schaffen?

Es gibt mehrere Arten als Führungskraft einen Growth-Mindset zu fördern. Die zwei Hauptschritte sind aber:

  1. Schaffen Sie eine psychisch sichere Umgebung. Machen Sie es klar, dass es in Ordnung ist Fehler zu machen und dass diese nicht negativ sind, sondern Trittsteine zu erfolgreichen Resultaten. Ermutigen Sie andere, Dinge anzusprechen und ihre Ideen ohne Angst vor Ablehnung oder Verurteilung zu teilen. Befähigen Sie andere, indem Sie Mitarbeitende, die sich durchkämpfen, in ihrem Fortschritt loben, so klein er auch sein mag. An jemanden zu glauben und der Person öffentlich Unterstützung zuzusprechen, kann den Fortschritt erheblich ändern.

  2. Identifizieren Sie Denkweisen und Verhaltensmuster, die aus den beiden Denkansätzen resultieren und prüfen Sie die aktuelle Einstellung des Teams. Wenn Sie die Unterschiede verstehen und analysieren, können Sie den Führungsstil so anpassen, dass er die Interaktionen im Team verbessert.

Wollen Sie mehr zu der festen Denkweise und dem Growth-Mindset erfahren? Lieber auf eine praktischere “Learning-by-Doing” Art? Sehen Sie sich unseren Trainingskatalog an!!

“Erfolg ist nicht endgültig, Misserfolg ist nicht fatal: Es ist der Mut zum Weitermachen, der zählt.”

- Winston Churchill

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