PRESSEMITTEILUNG

Europa-Studie erhebt Stressmanagement am Arbeitsplatz

71 Prozent der Deutschen erleben ungesundes Stressniveau im Büroalltag.

Eine von Lepaya, einem Anbieter von Power-Skills-Training, der Online- und Offline-Lernen für schnell wachsende Unternehmen kombiniert, durchgeführte Studie unter 1.322 befragten Arbeitnehmern aus 250 Branchen in den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Großbritannien zum Thema Stressmanagement am Arbeitsplatz ergab, dass sich insgesamt 66 Prozent der befragten Studienteilnehmer bei der Arbeit zu sehr gestresst fühlen. Dabei werden länderspezifische Unterschiede deutlich: Während 71 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im Rahmen der Erhebung angaben, vielfältig stressbedingten Arbeitssituationen ausgesetzt zu sein, bescheinigten indes nur 55 Prozent der Niederländer ein inakzeptables Stressniveau am Arbeitsplatz gelegentlich aushalten zu müssen. Für 57 Prozent der belgischen und 70 Prozent der britischen Arbeitnehmer wirke sich anhaltender Stress am Arbeitsplatz ebenso negativ auf das mentale und körperliche Allgemeinbefinden aus. Deutschland ist insgesamt „negativer Spitzenreiter“ im europäischen Vergleich, wenn es um den Anteil der Mitarbeiter mit stressbedingten Beschwerden geht.

Auch 70 Prozent der britischen und rund 57 Prozent der belgischen Angestellten bemängeln ungesunden Stress im Büro. Niederländische Arbeitnehmer zeigen sich deutlich stressresistenter als ihre Kollegen in Deutschland, Großbritannien und Belgien: Lediglich 55 Prozent der Arbeitnehmer im Nachbarland erfahren gelegentlichen Stress am Arbeitsplatz.

Autopilot statt Resilienz? Deutsche Arbeitnehmer sind gestresst durch Büro-Tretmühle.

Auffallend ist somit die hohe Prozentzahl der deutschen Arbeitnehmer, die sich zunehmend gestresst von Daily Work, Büroanwesenheit, Kollegen oder Vorgesetzten fühlen: Insbesondere Mitarbeiter im Lebensabschnitt zwischen 30-49 Jahren, mittlere Management-Stufen bekleidend, mit Bildungsabschlüssen wie Abitur, Berufsausbildung und (Fach-) Hochschulabschluss ausgestattet, erfahren subjektiv das höchste ungesunde Maß an situativem Stress. Hier sind insbesondere Befragte aus den Sektoren Gesundheits- und Sozialwesen, Öffentlicher Dienst , Automobilindustrie, Consulting und Finanzdienstleistung, Bauwesen und Medienwirtschaft herauszustellen. Die Antwortgebungen von männlichen sowie weiblichen Angestellten sowie Voll- und Teilzeitbeschäftigten wiesen indes keine signifikanten Unterschiede bezüglich der subjektiv empfundenen Stressbelastung auf.

“It’s nice to see this willingness among workers, but employers in particular have many opportunities to improve their sustainable employability. Stress has a number of causes and preventing a high workload is not always the only solution. Sometimes it simply has to do with the expectations between employer and employee. It is therefore important to properly map out the underlying causes of stress. Get to the root of the problem and also focus on stress-reducing tactics and training,”

Europäische Angestellte fordern Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Eine tiefere Implementierung von Stressmanagement-Bewältigungsprogrammen am Arbeitsplatz wird insbesondere von Briten und Belgiern im Zuge der Befragung aktiv gefordert: Ganze 77 bzw. 76 Prozent der befragten Angestellten würden Resilienz und Power Skill-Trainings als Teil der Präventionsprogramme in ihren Unternehmen befürworten. Auch 71 Prozent der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich eine deutlich stärkere Unterstützung seitens der Arbeitgeber sowie spezielle Trainingsprogramme, um Stresssituationen im Berufsalltag effizienter und gelassener entgegenzuwirken.

“The way we work has fundamentally changed and skills are more important than ever. In a predominantly digital world, especially now that we are partially returning to the office, the mental resilience of your employees will make or break your company. Stress management, agility and resilience are vital skills that the corona crisis has revealed,“

Stressgarant Büro-Rückkehrpflicht erfordert ausgeklügelte Mentalstrategien.

Die Befragung der Studienteilnehmer ergab ebenso, dass die Aufhebung der offiziellen Homeoffice-Regelung im Zuge der Pandemiemaßnahmen – und damit eine Rückkehrpflicht ins Büro – das durchschnittliche Stressniveau der Belegschaft zusätzlich erhöht. Schnell erlernbare und vor allem praktisch umsetzbare Mentalstrategien als effektiver Schutz gegen anhaltenden Stress, Mitarbeiter-Fluktuation sowie psychische und physische Erkrankungen sind somit relevanter und dringlicher denn je. Denn in der Tat scheint die Rückkehr ins Büro das bereits während der vergangenen Monate durch die Pandemiebedingungen arg strapazierte Stresskonto der Befragten vollends auszureizen. Dabei scheint die subjektiv empfundene Stress- und Gemütslage der niederländischen Angestellten erneut positiver gestimmt zu sein als die der befragten Nachbarn: Mehr als ein Viertel der niederländischen Arbeitnehmer erwartet, dass eine vollständige Rückkehr an den Arbeitsplatz zusätzliche negative Auswirkungen auf ihr Stressniveau haben wird. In Belgien, Großbritannien und Deutschland erwarten indes mehr als 40 Prozent, dass sie zusätzliche Stress-Situationen erleben werden, sobald sie wieder ins Büro zurückgekehrt sind.

„Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich grundlegend verändert und Qualifikationen sind wichtiger denn je. In einer überwiegend digitalen Welt, vor allem, wenn wir teilweise zurück ins Büro gehen, wird die mentale Belastbarkeit der Mitarbeiter über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden. Stressmanagement, Agilität und Belastbarkeit sind wichtige Fähigkeiten, die die Corona-Krise ans Licht gebracht hat“, sagt René Janssen, Gründer von Lepaya.

Über Lepaya

Lepaya ist ein Anbieter von Power-Skills-Schulungen, die Online- und Offline-Lernen kombinieren. Lepaya wurde 2018 von René Janssen und Peter Kuperus aus der Überzeugung heraus gegründet, dass das richtige Training zur richtigen Zeit, fokussiert auf die richtige Fähigkeit, Organisationen produktiver macht und hat inzwischen Tausende von Mitarbeitern geschult.

As a challenger in a crowded training market, Lepaya responds to the needs of Europe’s fastest growing tech companies, such as Mollie, Takeaway and Picnic, amongst others. By combining hard skills with soft skills, offered together as power skills, the Amsterdam-based company is growing faster in a market in which the demand for reskilling and upskilling continues to increase all over the world.

Im Jahr 2020 schloss Lepaya eine Investitionsrunde in Höhe von 5 Millionen Euro ab und übernahm unabhängig davon Smartenup, ein Schulungsunternehmen, das Fachleute dabei unterstützt, besser, schneller und intelligenter mit Daten zu arbeiten. Das Scale-up konzentriert sich auf den niederländischen, belgischen, deutschen und schwedischen Markt und bedient seine Kunden weltweit. In diesem Jahr wurde Lepaya von Techleap.nl für den neuen Batch des Rise-Wachstumsprogramms ausgewählt, ein exklusives Programm für schnell wachsende Tech-Player in den Niederlanden.

Weitere Informationen: www.lepaya.com

Lepaya Pressekontakt in Deutschland:
Saskia Horenburg I lepaya@mikamondo.com I Tel.: (+49) 0173 / 278 69 75